Leistungen

Ent­wick­lung, die beim Problem anfängt

Gartway entwickelt individuelle Software: keine Lizenz für ein fertiges Produkt, sondern eine Anwendung, die auf einen bestimmten Ablauf, eine bestimmte Datenlage und eine bestimmte Systemumgebung zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt liegt auf Prozessen, Daten und Schnittstellen. Das kann eine vollständige Anwendung sein oder ein klar abgegrenzter Teil eines bestehenden Systems.

Was Gartway entwickelt

Web­an­wen­dun­gen und Portale

Ein Vorgang läuft über E-Mail, Telefon und mehrere Tabellen, weil weder die vorhandene Standardsoftware noch ein klassisches Redaktionssystem die eigentliche Logik dahinter abbilden. Dann entsteht eine Webanwendung, die genau diesen Vorgang trägt: Kunden- und Partnerportale, interne Fachanwendungen, formular- und freigabegetriebene Strecken, Anwendungen für eine bestimmte Branche. Auch ein Unternehmensauftritt kann dazugehören, wenn er eigener Logik folgt oder besonderen Auflagen unterliegt — als Teil des Vorhabens, nicht als dessen Kern.

Interne Werkzeuge, Dashboards und Reporting

Dieselbe Auswertung entsteht jeden Monat neu von Hand. Zahlen liegen in mehreren Systemen, und wer sie zusammenführen will, überträgt sie. Solange das Ergebnis stimmt, fällt der Aufwand kaum auf — bis eine Entscheidung schneller gebraucht wird, als das Übertragen dauert. Dann entstehen Anwendungen, die diese Daten zusammenführen und für die jeweilige Aufgabe nutzbar machen: Dashboards für Betrieb und Steuerung, Kennzahlen- und Berichtsanwendungen, Werkzeuge für wiederkehrende Arbeitsschritte. Kein fertiges Auswertungsprodukt, sondern eine Anwendung, die zur vorhandenen Daten- und Prozesslandschaft passt.

Backend, Schnittstellen und Integration

Viele Vorhaben bestehen nicht in erster Linie aus einer Oberfläche. Sind Daten bereits in mehreren Systemen vorhanden, muss nicht zwingend ein weiteres eigenständiges System hinzukommen — die vorhandenen lassen sich gezielt miteinander verbinden. Dafür entstehen Schnittstellen, Geschäftslogik und Datenflüsse hinter der Oberfläche: Ein Auftrag, der im einen System angelegt wird, taucht im anderen auf, ohne dass ihn jemand abtippt. Zu sehen ist davon wenig; die Arbeit liegt darunter.

Bestehende Software wei­ter­ent­wi­ckeln

Nicht jedes Vorhaben beginnt auf der grünen Wiese. Häufiger gibt es bereits eine Anwendung, die ihren Zweck erfüllt, an einer Stelle aber nicht mehr mitkommt. Sie lässt sich funktional erweitern, strukturell überarbeiten, in kritischen Bereichen stabilisieren oder schrittweise modernisieren; auch Leistungsprobleme lassen sich eingrenzen und beheben. Ob eine vorhandene Codebasis übernommen werden kann, hängt von ihrem Zustand und ihren Rahmenbedingungen ab. Das wird vorab geprüft und nicht pauschal zugesagt.

Wie das in einem regulierten Umfeld aussieht, in dem Pflichtangaben und Auflagen mitbestimmen, was eine Anwendung überhaupt darf, steht bei den Projekten.

Wann individuelle Software sinnvoll ist — und wann nicht

Eigenentwicklung lohnt den Aufwand nicht in jeder Lage. Sie ist meist dann die richtige Antwort, wenn eine dieser Situationen zutrifft:

  • Ein wichtiger Prozess lässt sich mit der vorhandenen Standardsoftware nicht abbilden.
  • Ein Ablauf besteht aus vielen manuellen Zwischenschritten.
  • Daten liegen verteilt, und dieselben Auswertungen entstehen immer wieder von Hand.
  • Ein bestehendes System braucht eine Erweiterung, die es so nicht vorsieht.
  • Mehrere Systeme müssen miteinander sprechen.

Deckt ein vorhandenes Standardprodukt die Anforderungen dagegen vollständig ab, ist eine Eigenentwicklung meist nicht die sinnvollste Lösung — dann ist die ehrlichere Empfehlung, es einzusetzen. Gartway verkauft kein fertiges Produkt, keinen Baukasten und keine Branchenlösung, sondern Entwicklung als Dienstleistung.

Zu­sam­men­ar­beit

Ein Vorhaben lässt sich auf drei Arten übergeben:

  • Eigenständiges Projektein klar umrissenes Vorhaben, von der technischen Konzeption bis zur Umsetzung
  • Teil eines bestehenden Projektsein abgegrenztes Modul oder Aufgabengebiet innerhalb einer vorhandenen Softwarelandschaft
  • Unterauftrag für Agenturen und SoftwareunternehmenEntwicklungsleistung, wenn auf der anderen Seite Kapazität fehlt

Abgestimmt wird direkt und fachlich: Anforderungen werden in umsetzbare technische Aufgaben übersetzt, bestehende Systeme und Randbedingungen fließen ein, und der Stand bleibt nachvollziehbar und prüfbar.

Die konkrete Technik richtet sich nach Vorhaben und vorhandener Systemlandschaft; entscheidend ist keine feste Vorgabe, sondern eine wartbare Lösung für die jeweilige Aufgabe. Ob ein Vorhaben als Werkvertrag oder in anderer Form läuft, hängt von seinem Zuschnitt ab und wird vorab geklärt.

Projekt anfragen

Für eine erste Einschätzung reicht eine kurze Beschreibung des Vorhabens. Was heute im Weg steht, ist dabei nützlicher als eine fertige Lösungsidee.

E-Mail schreibenProjekte ansehen